Zucht von Agamen
Auswahl von Zuchttieren
als Zuchttiere sollte man gesunde Tiere
auswählen.
Ob man diese Tiere als Jungtier erwirbt und selbst aufzieht oder als adultes
Tier kauft
bleibt jedem selbst überlassen.
Die Aufzucht von Jungtieren bringt viele Vorteile
da man das Wachstum sowie das Alter genau kennt
und das Verhalten des Tieres kennen lernt.
Mit adulten Tieren lässt sich das Zuchtziel zwar schneller erreichen -
nur welcher Züchter gibt ein gutes adultes Zuchttier ab ?
Alter zur Zucht
Es ist schwer zu sagen wann Agamen zur
Zucht eingesetzt werden sollten.
Bekannt sind Eiablagen von Tieren die noch nicht mal 1 Jahr alt sind.
Haltung
Grundsätzlich sollten Zuchttiere in
Gruppen
gehalten werden.
Durch diese Haltungsform lässt sich genau ermitteln:
- wie die Nahrungsaufnahme ist
- das Wachstum verläuft
und man kann die Gruppe kontrollieren.
Winterruhe
Eine Winterruhe sollte für den Zeitraum
von 2 bis 3 Monaten
eingehalten werden.
Die Temperatur wird schrittweise bis auf 8 bis 10 Grad abgesenkt.
Die Winterruhe wirkt sich Positiv auf die Entwicklung und Reifung
der männlichen Keimzellen und der weiblichen Eizellen aus.
Vor der Winterruhe sollte der Verdauungstrakt der Tiere leer sein.
Während der Winterruhe sollte den Tieren ständig frisches Wasser zu Verfügung
stehen.
Besonders Hinweisen möchten wir darauf das nur Tiere mit einem entsprechendem
Körpergewicht
und einem guten Gesundheitszustand in die Winterruhe gelassen werden.
Verpaarung
Normalerweise verpaaren sich Tiere
die kurz vorher aus der Winterruhe gekommen sind,
innerhalb weniger Tage miteinander.
Bei Arten die keinen Winterschlaf
oder Winterruhe machen,
können Paarungen das ganze Jahr hindurch stattfinden.
Eiablage
Von Paarung bis zur Eiablage vergehen in der Regel 3-4 Wochen.
Das Weibchen wird mit bevorstehender Eiablage sein Verhalten ändern.
Es wird dem Männchen gegenüber aggressiver,
wird die zuvor erhöhte Nahrungsaufnahme einstellen,
sich auch öfter mal sonnen und mit Probegrabungen beginnen,
um einen geeigneten Ablageplatz zu finden.
Nun wird es Zeit einen Platz im Terrarium zur Eiablage vorzubereiten –
damit das Weibchen dort sein Gelege absetzen kann.
Da die Eier nicht im Terrarium verbleiben können,
weil man die Voraussetzungen nicht schaffen kann,
und die Adulten Tiere die Eier beschädigen könnten,
werden sie in einen “Zeitigungsbehälter“ überführt.
Dieser besteht aus einer durchsichtigen Dose,
in dessen oberen Rand und Deckel ich einige Löcher bohre,
um eine Luftzirkulation zu erreichen.
Alternativ lassen sich Heimchendosen für diese Zwecke sehr gut nutzen.
Inkubation


Das Nachfolgemodell des beliebten Herp Nursery Inkubator
ist auch mit der innovativen Peltier-Technik ausgestattet,
die es erlaubt,
dass Gerät im Kühl- und im Heizbetrieb zu betreiben.
Damit ist es sowohl für die Inkubation von Reptilieneiern
als auch für die Überwinterung von Reptilien geeignet.
Der Temperaturbereich ist von der Umgebungstemperatur abhängig
und beträgt ca. 5° bis 60°C.
Über den digitalen Thermostat lässt sich die Temperatur in 1°C Schritten
einstellen.
Beachten Sie, dass die Anzeige von der Temperatur im Inneren abweichen kann.
Ein Überprüfung mit einem Thermometer ist ratsam.
Der Herp Nursery II zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger
nicht nur durch das größere Gehäuse (25 L statt 14 L) aus,
sondern hat auch ein Sichtfenster und eine zuschaltbare Innenbeleuchtung.
Der Clou ist allerdings, dass das Gerät jetzt automatisch zwischen Heiz- und
Kühlbetrieb umschalten kann.
So kühlt es jetzt auch automatisch,
wenn im Sommer die eingestellte Temperatur mal überschritten werden sollte,
so dass immer für optimale Bruttemperatur gesorgt ist.
Beachten Sie bitte, dass das Gerät technisch bedingt eine gewisse
Temperaturabweichung hat.
Es handelt sich um keinen hochpräzisen Profiinkubator
sondern um ein Einstiegsmodell für die Inkubation von weniger empfindlichen
Eiern.
Aufzucht
Die Aufzucht junger Agamen
gleicht in der Haltung derer der Jungtiere.
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung,
mit einem guten Maß an Spurenelementen und Mineralstoffen
sorgt für ein gesundes Wachstum der Jungtiere.